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FAQ Produktkonfigurator

Auswahlhilfe - Informationen rund um den Temperaturschutz

Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl. Anhand nachstehender Übersicht können Sie eine Vorauswahl der geeigneten
Produkte treffen.

Wollen Sie ...

... eine Temperatur in einem bestimmten Bereich halten und diesen Bereich regeln?


Unsere Temperaturregler können die Temperatur in einem ausgewählten Bereich, innerhalb Ihrer Anwendung einfach
und kostengünstig regeln. Der Regler wird dazu direkt in den Stromkreis (z. B. einer Heizung) in Reihe geschaltet und
regelt die Temperatur durch automatisches Ein- und Ausschalten des Verbrauchers/Heizung.

Das Differenzial zwischen ein- und aus (auch Hysterese genannt) kann von 1,5K bei Kapillarrohrreglern, über die
Klasse A (= 2K bis 4K) bei der MQT-Serie, bis zu 10K bis 50K, abhängig von der ausgewählten Baureihe und der
Ansprechtemperatur, sein. Mögliche Schaltlasten sind zwischen 5mA bei 42VDC bis zu 16A bei 250VAC. Je höher
die Schaltlast, desto mehr reduziert sich die Anzahl der möglichen Schaltspiele. Eingesetzt im Steuerstromkreis ist
bei der MQT-Baureihe eine hohe Anzahl von Schaltspielen möglich. (Abhängig von den Umgebungsbedingungen,
der Ansprechtemperatur und dem Differential)

Mögliche Temperaturregler der folgenden Baureihen:

- 03EN, 03EP, von -10°C bis 150°C
- 52N, 52P, von 50°C bis 250°C
- 11EN, von -10°C bis 150°C, niedrige Bauform
- 10N, von 50°C bis 230°C
- MQT / M3, von -10°C bis 110°C, kleine Hysterese, hohe Lebensdauer
- Kapi Kapillarrohrregler mit Hysterese bis zu 1,5K, regelbar
- 24HT bis 425°C in Halbzoll-Bauform
- HT97, von 300°C bis 440°C
- 161.481, Keramikgehäuse mit Ansprechtemperaturen
von 320°C und 355°C


Wollen Sie ...

... eine Temperatur begrenzen und die Anwendung vor zu hoher Temperatureinwirkung schützen?


... mit manueller Rückstellung des Begrenzers:


Die Temperaturbegrenzer werden eingesetzt, wenn Sie die Überschreitung einer festgesetzten Temperatur verhindern
wollen, die durch eine Fehlfunktion oder Störung anderer Elemente ausgelöst wurde. Der Begrenzer schaltet beim
Erreichen der festgelegten Grenztemperatur den Stromkreis ab. Eine automatische Rückschaltung oberhalb -35°C ist
nicht möglich.

Der Anwender oder Servicetechniker kann den Begrenzer nach Behebung der Störung wieder auf Durchgang schalten,
oder zum Beispiel eine angefangene Produktion mit spezieller Notüberwachung zu Ende führen. Dies ist quasi eine
rücksetzbare Temperatursicherung. Der Anwender muss also eine bewußte Handlung vornehmen um den Schalter
wieder zurückzusetzen. Dadurch wird er auf einen Systemfehler hingewiesen, der die Übertemperatur ausgelöst haben
muss und kann entsprechend handeln.

Mögliche Temperaturbegrenzer mit manueller Rückstellung der folgenden Baureihen:

- 05EN, mit Rückstellstift, von 50°C bis 150°C bis zu 16A /230VAC
- 23EN, mit Rückstellknopf, von 50°C bis 150°C bis zu 16A/230VAC
- 15N, mit Rückstellknopf, von 50°C bis 250°C bis zu 10A/230VAC


Wollen Sie ...

... eine Temperatur begrenzen und die Anwendung vor zu hoher Temperatureinwirkung schützen?


... mit elektrischer Selbsthaltung des Begrenzers:


Die Temperaturbegrenzer mit elektrischer Selbsthaltung werden eingesetzt, wenn Sie die Überschreitung einer fest-
gesetzten Temperatur verhindern wollen, die durch eine Fehlfunktion oder Störung anderer Elemente ausgelöst wurde.
Der Begrenzer schaltet beim Erreichen der festgelegten Grenztemperatur den Stromkreis ab. Eine automatische
Rückschaltung oberhalb -35°C ist meist nicht möglich, hängt aber von den Umgebungsbedingungen ab.

Die Haltefunktion dieses Begrenzers erfolgt durch einen parallel geschalteten Widerstand, der die Bimetallscheibe nach
Auslösung auf Temperatur hält. Die Rücksetzung erfolgt automatisch nach Trennung der Versorgungsspannung (z. B.
Netzstecker ziehen) und Abkühlung. Der Anwender oder Servicetechniker kann den Begrenzer nach Behebung der
Störung wieder auf Durchgang schalten, oder beispielsweise eine angefangene Produktion mit spezieller Notüberwachung
zu Ende führen. Dies ist quasi eine rücksetzbare Temperatursicherung. Der Anwender muß also eine bewußte
Handlung vornehmen (Netz trennen) um den Schalter wieder zurückzusetzen. Dadurch wird er auf einen Systemfehler
hingewiesen, der die Übertemperatur ausgelöst haben muß und kann entsprechend handeln. Um eine VDE-Zertifizierung
des Endgerätes zu erlangen, ist diese Funktion oftmals zwingend erforderlich. Diese Art von Begrenzern eignet sich vor
allem bei verdeckt verbauten Schaltern, wenn ein Reset-Knopf nicht mehr erreicht werden kann, und eine manuelle
Rückstellung deshalb nicht möglich ist.

Mögliche Temperaturbegrenzer mit elektrischer Selbsthaltung der folgenden Baureihen:

- SP1, mit PTC Selbsthaltung, 70°C bis 180°C und 2,5A bei 250VAC


Wollen Sie ...

... eine Temperatur begrenzen und die Anwendung vor zu hoher Temperatureinwirkung schützen?


... mit automatischer Rückstellung des Begrenzers:


Die Temperaturwächter können überall dort eingesetzt werden, wo eine festgelegte Temperatur nicht überschritten
werden soll. Bei Erreichen der Abschalttemperatur bewirkt das Umschnappen einer Bimetallscheibe ein schlagartiges
Umspringen der Kontakte und unterbricht oder schließt damit den Stromkreis. Nach entsprechender Abkühlung springt
die Bimetallscheibe wieder in ihre ursprüngliche Form und schließt, bzw. öffnet den Stromkreis wieder.

Der Unterschied zu den Reglern besteht hauptsächlich darin, dass die Wächter ein größeres Differential besitzen und
so in der Regel eine längere Zeit bis zur automatischen Rückschaltung vergeht. Eine Temperaturregelung ist mit diesen
Bauteilen daher nicht sinnvoll. Darüber hinaus werden diese Bauteile üblicherweise mit einer Schalthäufigkeit von
10.000 Schaltspielen geprüft und zertifiziert.

Mögliche Temperaturwächter der folgenden Baureihen:

- 01, von 60°C bis 200°C bis 2,5A / 230VAC
- 05, von 50°C bis 200°C bis 5A / 230VAC
- 06, von 60°C bis 200°C bis 10A / 230VAC


Wollen Sie ...

... eine Anwendung über eine Temperatursicherung einmalig abschalten um vor möglichen Schäden durch


Überhitzung zu bewahren?


(Beispiel: Fehlfunktion der Anwendung)


Hier könnten Sie eine irreversible Temperatursicherung einsetzen. Temperatursicherungen sind eine Möglichkeit, gefähr-
liche Übertemperaturen wirkungsvoll, preiswert und endgültig abzuschalten. Die diodenförmigen Sicherungen der SF/E
Serie eignen sich für die Absicherung Ihrer wertvollen oder in Gefahrenzonen aufgestellten Anwendungen.

Von der einfachen Kaffeemaschine bis zu großen Industrieanlagen - überall finden Sie die Temperatursicherungen der
SF/E Baureihe. Wird die voreingestellte Temperatur ausgelöst, durch eine Fehlfunktion oder eine Fehlbedienung, unter-
bricht die Sicherung den Stromkreis bis 16A bei 250VAC dauerhaft und endgültig. Nach Auslösung müssen Sie die
Sicherung als Ganzes ersetzen.

Mögliche Temperatursicherungen der folgenden Baureihen:

- SF-E / SM, diodenförmig, 73°C bis 240°C und bis zu 16A/230VAC
- 87N, zylinderförmig, mit vielen Befestigungs- und Anschlussmöglichkeiten bis 270°C. Potentialfreies Gehäuse

Wir haben besondere Lösungen - vielleicht finden Sie hier Ihre Anwendung wieder ...


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